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Vegane Pizza Spinaci mit Pinienkernen

Frischer Blattspinat statt Tiefkühlware macht bei dieser Pizza den Unterschied. Er wird nur kurz zusammenfallen gelassen und gut ausgedrückt, damit der Boden trocken bleibt. Geröstete Pinienkerne kommen erst nach dem Backen darauf — im Ofen würden sie verbrennen.

Vegane Pizza mit dunkelgrünem Blattspinat, gerösteten Pinienkernen und Zitronenabrieb
30Minuten Vorbereitung
60Minuten Ruhezeit
12Minuten Backzeit bei 250 °C
★★mittel · 2 Pizzen (Ø 30 cm)

Zutaten

Für den Teig (2 Pizzen)

  • 300 g Weizenmehl Type 00 oder 550
  • ½ Würfel frische Hefe (ca. 21 g)
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Für den Belag

  • 400 g frischer Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g passierte Tomaten
  • 40 g Pinienkerne
  • 2 EL Hefeflocken
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Zubereitung

  1. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, Zucker einrühren und zehn Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
  2. Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefemischung hineingießen. Alles grob verrühren und zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Salz und Olivenöl zugeben und den Teig fünf Minuten mit den Händen kneten, bis er glatt ist und nicht mehr klebt. Zu klebrig: löffelweise Mehl. Zu fest: löffelweise Wasser.
  4. Teig halbieren, zu Kugeln formen und weitere 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Danach auf bemehlter Fläche dünn ausziehen — nicht rollen, das drückt die Luft heraus.
  5. Spinat waschen und grobe Stiele entfernen. Knoblauch fein hacken und in Olivenöl kurz anschwitzen, dann den Spinat portionsweise zugeben und nur so lange rühren, bis er zusammenfällt.
  6. Spinat in ein Sieb geben, abkühlen lassen und mit den Händen kräftig ausdrücken. Das ist der wichtigste Schritt — nasser Spinat macht den Boden matschig.
  7. Mit Salz, Pfeffer und reichlich frisch geriebener Muskatnuss würzen.
  8. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseitestellen. Sie brennen schnell an, deshalb dabeibleiben.
  9. Passierte Tomaten dünn auf den Boden streichen, Spinat gleichmäßig darauf verteilen und mit Hefeflocken bestreuen.
  10. Bei 250 °C 10 bis 12 Minuten backen. Nach dem Backen Pinienkerne und Zitronenabrieb darüberstreuen.
Tipp aus der Praxis

Aus 400 g frischem Spinat bleiben nach dem Ausdrücken keine 150 g übrig. Wer die Menge halbiert, sieht am Ende kaum noch Belag auf der Pizza.

Warum dieses Rezept funktioniert

Frischer Blattspinat statt Tiefkühlware macht bei dieser Pizza den Unterschied. Er wird nur kurz zusammenfallen gelassen und gut ausgedrückt, damit der Boden trocken bleibt. Geröstete Pinienkerne kommen erst nach dem Backen darauf — im Ofen würden sie verbrennen.

Die angegebene Backtemperatur von 250 °C ist der Wert, den ein normaler Haushaltsbackofen erreicht. In einem Pizzamaker mit bis zu 400 °C verkürzt sich die Backzeit auf vier bis fünf Minuten — der Boden wird krosser, der Belag bleibt saftiger. Wer die Wahl hat, nimmt dafür den heißeren Ofen.

Grundlagen zum Boden stehen im Ratgeber Pizzateig selber machen; wer den Teig über Nacht führen möchte, findet die Anleitung unter Pizzateig über Nacht gehen lassen.

Passend dazu

Womit backen?

Mit 250 °C kommt jeder Backofen zurecht. Ein Pizzastein oder ein Pizzamaker macht den Boden aber deutlich krosser.

Passenden Pizzaofen finden →

Häufige Fragen zum Rezept

Geht auch Tiefkühlspinat?

Ja, aber nur Blattspinat, kein Rahmspinat. Vollständig auftauen und noch gründlicher ausdrücken als frischen — Tiefkühlware enthält deutlich mehr Wasser.

Wodurch lassen sich Pinienkerne ersetzen?

Geröstete Mandelblättchen oder grob gehackte Walnüsse. Beide sind erheblich günstiger und bringen ein ähnliches Röstaroma mit.