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Vegane Pizza Mozzarella mit Cashewcreme

Der vegane Klassiker: statt Mozzarella kommt eine Creme aus eingeweichten Cashewkernen auf den Teig. Sie schmilzt nicht wie Käse, wird im Ofen aber goldbraun und bleibt innen cremig — geschmacklich mild und deutlich näher am Original als die meisten fertigen Käsealternativen.

Vegane Margherita mit weißen Cashewcreme-Tupfen, Tomatenscheiben und frischem Basilikum auf dünnem Boden
25Minuten Vorbereitung
60Minuten Ruhezeit
12Minuten Backzeit bei 250 °C
einfach · 2 Pizzen (Ø 30 cm)

Zutaten

Für den Teig (2 Pizzen)

  • 300 g Weizenmehl Type 00 oder 550
  • ½ Würfel frische Hefe (ca. 21 g)
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Für die Cashewcreme

  • 120 g Cashewkerne, ungesalzen
  • 80 ml Wasser
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ½ TL Salz

Für den Belag

  • 200 g passierte Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 Fleischtomaten
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, Zucker einrühren und zehn Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
  2. Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefemischung hineingießen. Alles grob verrühren und zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Salz und Olivenöl zugeben und den Teig fünf Minuten mit den Händen kneten, bis er glatt ist und nicht mehr klebt. Zu klebrig: löffelweise Mehl. Zu fest: löffelweise Wasser.
  4. Teig halbieren, zu Kugeln formen und weitere 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Danach auf bemehlter Fläche dünn ausziehen — nicht rollen, das drückt die Luft heraus.
  5. Cashewkerne mindestens zwei Stunden in Wasser einweichen (oder 15 Minuten in kochendem Wasser), abgießen und mit Wasser, Hefeflocken, Zitronensaft, Knoblauch und Salz fein pürieren. Die Creme soll dickflüssig sein und langsam vom Löffel fallen.
  6. Passierte Tomaten mit Olivenöl, Oregano und einer Prise Salz verrühren und dünn auf den Teigboden streichen — der Rand bleibt frei.
  7. Cashewcreme in Klecksen darauf verteilen, nicht glattstreichen. Tomaten in Scheiben schneiden und auflegen.
  8. Bei 250 °C auf der untersten Schiene 10 bis 12 Minuten backen, bis der Rand Farbe nimmt und die Creme leicht bräunt.
  9. Basilikum erst nach dem Backen auflegen und mit Pfeffer und einem Spritzer Olivenöl abschließen.
Tipp aus der Praxis

Die Creme dickt beim Abkühlen nach. Wer sie am Vortag zubereitet, rührt vor dem Belegen einen Esslöffel Wasser unter — sonst lässt sie sich nicht mehr verteilen.

Warum dieses Rezept funktioniert

Der vegane Klassiker: statt Mozzarella kommt eine Creme aus eingeweichten Cashewkernen auf den Teig. Sie schmilzt nicht wie Käse, wird im Ofen aber goldbraun und bleibt innen cremig — geschmacklich mild und deutlich näher am Original als die meisten fertigen Käsealternativen.

Die angegebene Backtemperatur von 250 °C ist der Wert, den ein normaler Haushaltsbackofen erreicht. In einem Pizzamaker mit bis zu 400 °C verkürzt sich die Backzeit auf vier bis fünf Minuten — der Boden wird krosser, der Belag bleibt saftiger. Wer die Wahl hat, nimmt dafür den heißeren Ofen.

Grundlagen zum Boden stehen im Ratgeber Pizzateig selber machen; wer den Teig über Nacht führen möchte, findet die Anleitung unter Pizzateig über Nacht gehen lassen.

Passend dazu

Womit backen?

Mit 250 °C kommt jeder Backofen zurecht. Ein Pizzastein oder ein Pizzamaker macht den Boden aber deutlich krosser.

Passenden Pizzaofen finden →

Häufige Fragen zum Rezept

Kann ich die Cashewkerne durch etwas anderes ersetzen?

Mandeln ohne Haut funktionieren ähnlich, werden aber etwas körniger. Sonnenblumenkerne sind die günstigste Variante, bringen dafür einen kräftigeren Eigengeschmack mit.

Warum wird die Creme im Ofen nicht flüssig wie Käse?

Cashewcreme enthält kein Kasein, das für den typischen Käsefluss sorgt. Sie trocknet an der Oberfläche leicht an und bleibt darunter cremig — das ist so gewollt.