Unabhängiger Pizzaofen-Ratgeber seit 2016 So testen wir
pizzaofentest.de Ratgeber · Testberichte · Rezepte

Pizzamaker, Pizzarette, Miniofen oder Kuppelofen? Wir ordnen die Bauarten — und testen mit eigenen Geräten.

Vegane Gemüsepizza vom Blech

Wenn mehrere Leute satt werden sollen, ist das Blech die pragmatischere Lösung als einzelne runde Pizzen. Der Teig wird auf dem ganzen Blech ausgezogen, das Gemüse kommt in dünnen Scheiben darauf — dünn geschnitten gart es in derselben Zeit wie der Boden.

Große vegane Gemüsepizza auf dem Backblech mit Zucchini, Paprika, Zwiebelringen und Oliven
30Minuten Vorbereitung
60Minuten Ruhezeit
20Minuten Backzeit bei 220 °C
einfach · 1 Backblech (4–6 Portionen)

Zutaten

Für den Blechteig

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g)
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 4 EL Olivenöl

Für den Belag

  • 400 g passierte Tomaten
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 150 g Cherrytomaten
  • 100 g schwarze Oliven
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Hefe im lauwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen und zehn Minuten stehen lassen.
  2. Mehl, Salz und Olivenöl zugeben und alles fünf Minuten zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
  3. Backblech mit Olivenöl einfetten. Teig darauf mit den Händen bis in die Ecken ausziehen — nicht rollen, sonst wird er zäh.
  4. Passierte Tomaten mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen und auf dem Teig verteilen.
  5. Zucchini und Paprika in dünne Scheiben beziehungsweise Streifen schneiden, Zwiebel in Ringe, Cherrytomaten halbieren. Alles gleichmäßig verteilen und mit Oliven belegen.
  6. Mit Hefeflocken bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und bei 220 °C etwa 20 Minuten backen, bis die Ränder gebräunt sind.
Tipp aus der Praxis

Zucchini und Paprika vor dem Belegen salzen und zehn Minuten stehen lassen, dann abtupfen. Das zieht Wasser heraus, das sonst auf dem Blech landet.

Warum dieses Rezept funktioniert

Wenn mehrere Leute satt werden sollen, ist das Blech die pragmatischere Lösung als einzelne runde Pizzen. Der Teig wird auf dem ganzen Blech ausgezogen, das Gemüse kommt in dünnen Scheiben darauf — dünn geschnitten gart es in derselben Zeit wie der Boden.

Die angegebene Backtemperatur von 220 °C ist der Wert, den ein normaler Haushaltsbackofen erreicht. In einem Pizzamaker mit bis zu 400 °C verkürzt sich die Backzeit auf vier bis fünf Minuten — der Boden wird krosser, der Belag bleibt saftiger. Wer die Wahl hat, nimmt dafür den heißeren Ofen.

Grundlagen zum Boden stehen im Ratgeber Pizzateig selber machen; wer den Teig über Nacht führen möchte, findet die Anleitung unter Pizzateig über Nacht gehen lassen.

Passend dazu

Womit backen?

Mit 220 °C kommt jeder Backofen zurecht. Ein Pizzastein oder ein Pizzamaker macht den Boden aber deutlich krosser.

Passenden Pizzaofen finden →

Häufige Fragen zum Rezept

Warum nur 220 °C statt 250?

Der Blechteig ist dicker als eine runde Pizza und braucht länger, bis er durch ist. Bei 250 °C wäre die Oberfläche dunkel, bevor der Boden gar ist.

Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?

Ja. Nach dem Kneten abgedeckt in den Kühlschrank stellen und über Nacht gehen lassen. Vor dem Ausziehen eine Stunde Raumtemperatur annehmen lassen — der Geschmack wird sogar besser.