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Pizzamaker, Pizzarette, Miniofen oder Kuppelofen? Wir ordnen die Bauarten — und testen mit eigenen Geräten.

Pizzaöfen

Pizzaöfen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Dabei unterscheidet man in Pizzaöfen für die Gastronomie und Pizzaöfen für den Heimgebrauch.

Pizza im Backofen auf Rost kurz bevor sie fertig ist.

Welche Pizzaöfen gibt es?

Auf dieser Seite soll es um die Unterschiede der einzelnen Pizzaöfen für zu Hause gehen. Denn die Unterschiede sind groß, und sie einfach nur als normalen Küchenhelfer abzustempeln würde ihnen unrecht tun.

Der Pizzamaker

Die praktischste Form um eine Pizza zuzubereiten ist der Pizzamaker. Ohne viel Schnickschnack, erfüllt er zuverlässig seine Funktion: Pizza machen. Die Ausführungen mit Stein-, Keramik, oder Metallausführungen unterscheiden sich, jedoch die Funktion bleibt identisch. Von oben und unten wird zeitgleich große Hitze abgegeben, damit die Pizza schnell gart, die Poren der Zutaten verschließen und so saftig bleiben und keine Feuchtigkeit auslassen. Der Boden wird zeitgleich schön knusprig, wie man es aus der Pizzaria mit Steinofen kennt. Aber auch Fertigpizza kann man wunderbar im Pizzamaker zubereiten. Zu den Pizzamakern

Das Pizzaraclette / Der Pizzadom

Wer gerne mit Freunden Pizza macht und gesellig zusammensitzen möchte, sollte über den Kauf eines Pizzadoms nachdenken. Diese Geräte sind ganz ähnlich aufgebaut wie ein konventionelles Raclette und stehen in der Mitte des Tisches. Jeder Gast erhält seine Mini Pizzaschaufel und kann seine Minipizza selber belegen. Dann noch kurz in das Pizzaraclette geschoben und fertig. Ein Pizzadom und ein Pizzaraclette sind übrigens ein und das selbe. Es haben sich aufgrund der Form und Funktion nur unterschiedliche Bezeichnungen etabliert. Zu den Pizzaraclettes

Der Pizzabackofen

Ein Gerät, für den Haushalt, der es wirklich ernst meint. Einige Backöfen bieten heutzutage schon die eingebaute Pizzafunktion direkt mit an. Das ist natürlich super praktisch, wenn man seinen Pizzabackofen schon direkt mit in seiner Küche eingebaut hat, ohne Platz für ein weiteres Gerät zu schaffen. Diese Haushaltsbacköfen liegen preislich in der gehobenen Kategorie, wenn man sie mit anderen Backöfen vergleicht, allerdings sind sie technisch auch deutlich anspruchsvoller als ein normales Umluftgerät. Zu den Pizzabacköfen

Der Steinofen im Garten

Wenn ein bisschen Platz im Garten übrig ist, kann man auch zur ganz großen Lösung greifen. Der eigene Gartenofen. Zugegeben, diese Variante ist schon etwas für wirklich überzeugte, den egal ob Bausatz oder komplette Eigenkonstruktion. Es steckt immer sehr viel Arbeit und Liebe in so einem Projekt. Dafür wird man auch belohnt mit fantastischem Geschmack und ursprünglicher Art des Backens und Kochens, denn in einem solchen Steinofen lässt sich wahrlich mehr zubereiten, als „nur“ Pizza. Es gehört zu einer entschleunigten Lebensweise und einem ursprünglichen Zugang zum Thema kochen, backen und Ernährung.

Also viel Aufwand aber Pizza frisch aus dem eigenen Steinofen ist halt immer noch das Highlight. Zu den Steinöfen

Veröffentlicht am 27.4.2016 · zuletzt aktualisiert am 1.8.2026

Modelle im Vergleich

Kuratierte Auswahl, keine Rangliste. Entscheidend ist, wozu das Gerät passen soll — deshalb steht neben jedem Modell, für wen es gedacht ist.

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Häufige Fragen

Welcher Pizzaofen ist der beste?

Den einen besten gibt es nicht — die vier Bauarten lösen verschiedene Aufgaben. Der Pizzamaker backt schnell und braucht wenig Platz, das Pizzaraclette ist für Gäste am Tisch gedacht, der Pizzabackofen ersetzt den Küchenherd, der Gartenofen ist ein Bauprojekt. Erst die Frage nach dem Einsatz entscheidet.

Ist ein Pizzaofen für zu Hause sinnvoll?

Wenn regelmäßig Pizza auf den Tisch kommt, ja. Ein Pizzamaker gibt von oben und unten gleichzeitig große Hitze ab, dadurch gart die Pizza schnell, der Boden wird knusprig und der Belag bleibt saftig. Für zwei Pizzen im Jahr lohnt sich kein zusätzliches Gerät.

Was ist der Unterschied zwischen Pizzadom und Pizzaraclette?

Keiner. Beide Bezeichnungen meinen dasselbe Gerät — es haben sich wegen Form und Funktion nur zwei Namen etabliert. Der Aufbau entspricht einem klassischen Raclette: Das Gerät steht in der Tischmitte, jeder Gast belegt seine Minipizza selbst und schiebt sie mit einer kleinen Schaufel hinein.

Kann man im Pizzaofen auch Brot backen?

Im Gartenofen ja — in einem gemauerten Steinofen lässt sich deutlich mehr zubereiten als Pizza. Bei Pizzamaker und Pizzaraclette ist die Bauhöhe die Grenze: Sie sind auf flaches Backgut ausgelegt, ein Brotlaib passt nicht darunter.

Braucht man für einen Pizzaofen eine eingebaute Pizzafunktion im Backofen?

Nein, das sind zwei Wege zum selben Ziel. Manche Haushaltsbacköfen bringen die Pizzafunktion mit und sparen ein zusätzliches Gerät, liegen dafür preislich in der gehobenen Kategorie. Ein separater Pizzamaker kostet weniger Platz in der Anschaffungsentscheidung, aber mehr in der Küche.