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Pizzamaker, Pizzarette, Miniofen oder Kuppelofen? Wir ordnen die Bauarten — und testen mit eigenen Geräten.

400 Grad trennen gut von großartig

Wer einen Pizzaofen kaufen möchte, steht vor einer großen Angebotspalette. Wir haben auf dieser Seite einen großen Überblick von Pizzaöfen, Miniöfen, Pizzamakern und Pizzaretten erstellt und bieten viele Hintergrundinformationen zu dem Thema. Gerade die Pizzamaker sind tolle Küchengeräte, die schnell eine perfekte italienische Pizza zu Hause auf den Tisch zaubern.

Ein eigener Pizzaofen ist eine hilfreiche Ergänzung — im Ferienhaus oder Wohnmobil, im Garten oder als Ergänzung der Küche. Dabei hat ein Pizzaofen ganz besondere Eigenschaften, die von den meisten Backöfen nicht erzielt werden.

Frisch gebackene italienische Pizza mit Basilikum auf einem Holzbrett
2016seit diesem Jahr online
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400°Celsius erreicht ein guter Pizzamaker

Die Ofentypen im Überblick

Zur ersten Orientierung haben wir hier die einzelnen Kategorien der verschiedenen Pizzaöfen schon einmal zusammengestellt:

Unsere eigenen Testberichte

Gekauft, wochenlang benutzt, fotografiert. Was dabei aufgefallen ist, steht in den Berichten — samt der Punkte, die uns gestört haben.

Die Bauarten im Vergleich

Kein Punkte-Ranking, sondern eine Einordnung: Welche Bauart passt zu welchem Haushalt?

FotoBauartMax. TemperaturBackzeitIdeal fürBei Amazon
Pizzamaker mit geöffnetem Deckel und Pizzastein Pizzamaker 400 °C 4–5 Min. 1–2 Personen, schnelle Pizza nach Feierabend Modelle ansehen Anzeige
Pizzarette mit Terrakottakuppel und Pfännchen Pizzarette / Pizzadom 250 °C 8–12 Min. Feiern und Familienabende, viele kleine Pizzen Modelle ansehen Anzeige
Gemauerter Holzofen für den Garten Kuppelofen / Gartenofen 450 °C+ 90 Sek.–3 Min. Garten, echtes Holzfeuer, Steinofen-Aroma Modelle ansehen Anzeige
Kompakter Miniofen mit Glastür Miniofen 230 °C 12–18 Min. Camping, Wohnmobil, Singlehaushalt Modelle ansehen Anzeige
Flache Pizzabox für eine Pizza Pizzabox 300 °C 6–8 Min. Tiefkühlpizza, sehr wenig Stellfläche Modelle ansehen Anzeige

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Welcher Ofentyp passt zu mir?

Je nachdem, welche Art von Pizzen, in welcher Größe und wie viele von ihnen gebacken werden sollen, ist der eine oder der andere Ofentyp sinnvoll.

Der echte Holzofen zum Pizza backen

Eine echte Holzofenpizza gelingt nur in einem Gartenofen, der auch wirklich mit Holz befeuert wird. Deshalb sind das Erlebnis beim Backen und der Geschmack einzigartig — das kann in keinem anderen Ofen so nachgeahmt werden. Dafür wird aber zumindest ein Garten benötigt. Wer nach dem Feierabend schnell eine Pizza essen möchte, sollte zu einem anderen Gerät greifen.

Der Pizzamaker als Pizzaofen

Für den Fall, dass Sie nach einer einfacheren Lösung suchen, ist die Anschaffung eines Pizzamakers oder eines Miniofens viel sinnvoller, da hier ein Pizzastein eingesetzt werden kann. Die besseren Backergebnisse werden dabei von den Pizzamakern erzielt. Der Miniofen hat andererseits den Vorteil, dass neben Flammkuchen und Kuchen auch noch viele andere Gerichte zubereitet werden können. Im Vergleich zu einem großen Backofen sind beide in jedem Fall sparsamer, da weniger Volumen aufgeheizt werden muss.

Das Pizzaraclette als Pizzadom

Eine ganz andere Art der Pizzazubereitung gelingt mit der Anschaffung eines Pizzadoms. Dies ist die einzige Möglichkeit, viele kleine Pizzen zu backen, die von jedem auch noch individuell belegt werden können. Für eine Einzelperson ist das Gerät hingegen ungeeignet — es ist eher eine besondere Anschaffung für Feste wie Weihnachten, Silvester oder Geburtstagspartys.

Pizzaöfen für Gastronomie und Gewerbe

Wer eine Pizzeria betreibt oder in seinem Lokal Pizza und italienische Gerichte anbieten möchte, hat ganz besondere Anforderungen an einen Pizzaofen. Speziell für gewerbliche Ansprüche haben wir einen eigenen Bereich eingerichtet — vom Durchlaufofen über den Etagenofen bis zum Pizzatisch.

Die Vorteile eines eigenen Pizzaofens

Besonders im Vergleich zu einem Küchen-Backofen gibt es einige Argumente, die für die Anschaffung sprechen.

  • 01

    Der Pizzaofen wird richtig heiß

    Bei Temperaturen von bis zu 400 °C kommt ein Haushaltsbackofen einfach nicht mehr mit. Die Poren schließen umgehend bei der Hitze und erhalten das leckere Aroma. Der Teig wird nicht matschig, sondern schön kross.

  • 02

    Schneller fertig — weniger Energie verbraucht

    Nur 4–5 Minuten Garzeit statt 20–25 Minuten in der Röhre. Auch muss nicht der große Umluftraum gefüllt werden, sondern nur die kleine Backkammer des Pizzamakers.

  • 03

    In wenigen Minuten im Einsatz

    Der Pizzamaker wird an die Steckdose angeschlossen — dadurch kann es nach wenigen Minuten mit dem Pizzabacken losgehen.

  • 04

    Einfach in der Nutzung und leicht zu reinigen

    Wer schon einmal einen Backofen geschrubbt hat, weiß, was wir meinen. Durch seinen simplen Aufbau ist der Pizzaofen schnell ausgewischt und leicht von festgebackenen Resten befreit.

  • 05

    Überall einsetzbar

    Egal ob Küche oder Caravan: Der Ofen entwickelt keine großartigen Gerüche oder sogar Qualm — sofern man die Pizza nicht verbrennen lässt.

Häufige Fragen zum Pizzaofen

Was kostet ein guter Pizzaofen für zu Hause?

Die Kosten der Geräte liegen je nach Ausführung zwischen 40 und 180 Euro. Wobei wir inzwischen festgestellt haben, dass wirklich gute Geräte um die 120 Euro zu erhalten sind.

Wie heiß wird ein Pizzaofen?

Ein Pizzamaker erreicht bis zu 400 °C, ein mit Holz befeuerter Kuppelofen noch mehr. Ein Haushaltsbackofen schafft in der Regel 250 °C — das ist der entscheidende Unterschied für einen krossen Boden.

Braucht ein Pizzaofen einen Pizzastein?

Nicht zwingend, aber er hilft deutlich. Einige Modelle, zum Beispiel von G3Ferrari, verfügen sogar über einen Pizzastein in Boden und Deckel. Das unterstützt den Backvorgang und steigert die Qualität.

Pizzamaker oder Miniofen — was ist besser?

Die besseren Backergebnisse werden von den Pizzamakern erzielt. Der Miniofen ist dafür vielseitiger, weil neben Flammkuchen und Kuchen auch viele andere Gerichte zubereitet werden können.